Was ist ein Karnevalsumzug?
Ein Karnevalsumzug ist ein großer Festzug, der während der jecken Tage durch die Straßen zieht. Dabei fahren geschmückte Wagen mit, begleitet von Musikgruppen, Tanzgruppen und kostümierten Teilnehmern. Typisch für Umzüge ist, dass Kamelle und auch Strüßjer – kleine Blumensträuße – ins Publikum geworfen oder verteilt werden. Die größten und bekanntesten Umzüge gibt es traditionell am Rosenmontag, zum Beispiel in Köln. Aber auch an den Tagen davor und danach ziehen in vielen Städten und Veedeln kleinere Umzüge durch die Straßen. Die genauen Termine variieren jedes Jahr je nach Karnevalssaison.
Was bedeutet „Kamelle“ & „Strüßjer“?
„Kamelle“ ist ein kölscher Begriff für Süßigkeiten, die bei Karnevalsumzügen ins Publikum geworfen werden. Dazu gehören zum Beispiel Bonbons, Schokolade oder kleine Snacks, die von den Wagen verteilt werden. „Strüßjer“ hingegen sind kleine Blumensträuße, die ebenfalls bei den Umzügen ins Publikum geworfen werden. Sie gelten oft als etwas Besonderes und werden traditionell eher einzelnen Personen gezielt zugeworfen – manchmal sogar als kleine Geste der Zuneigung. Beide Begriffe sind fest mit dem rheinischen Karneval verbunden, besonders in Köln. Für viele Jecke gehört das Sammeln von Kamelle und Strüßjer zu den absoluten Highlights eines Umzugs.
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